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Herstellung Erinnerungsdiamant

Herstellunsprozess Erinmnerungsdiamant

Diamanten entstehen in einer natürlichen Umgebung tief im Erdinneren, wo hoher Druck und hohe Temperaturen die Kristallsynthese ermöglichen. Die Herstellung kultivierter Diamanten ist seit ungefähr 50 Jahren möglich. Kultivierte Diamanten in Schmuckqualität herzustellen war jedoch sehr schwierig und wesentlich kostenintensiver als das Schürfen nach Diamanten. Die Herstellung eines Diamanten aus dem aus der Asche extrahierten Kohlenstoff ist im Vergleich zur Verwendung von Industriellem, hochreinem Kohlenstoff äusserst schwierig. Um die Herstellung eines Diamanten rein aus Kremationsasche - garantiert ohne Zusätze und Beigaben - zu ermöglichen, musste ein spezielles Verfahren entwickelt werden. Auch die von ALGORDANZA verwendeten Maschinen wurden speziell für diese Anwendung konstruiert. Zusammen mit führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Diamantensynthese hat ALGORDANZA das Verfahren entwickelt, mit dem der Erinnerungsdiamant erst möglich wird.

 

Empfang der Asche bei ALGORDANZA

Sofort nach dem Eintreffen der Asche wird die Urne mit der bereits bei Auftragserteilung zugeteilten Codierung versehen. Dadurch kann der komplette Fertigungsprozess dokumentiert und kontrolliert werden.

 

Chemische Analyse

Im Labor von ALGORDANZA erfolgt die Analyse der chemischen Struktur der Kremationsasche. Diese Analyse ist einerseits notwendig, um die nachfolgenden physikalischen und chemischen Prozesse entsprechend steuern zu können, andererseits dokumentiert sie den Ursprung des Erinnerungsdiamanten aus der übergebenen Kremationsasche.

 

Extraktion des Kohlenstoffs

Die Verschiedenen Kalium- und Kalziumverbindungen (ungefähr 85 Prozent des Aschevolumens) werden vom Kohlenstoff mit Hilfe von chemischen und physikalischen Verfahren abgetrennt. Bei diesem Prozess werden die Salze gelöst, chemisch gefällt , mit Edelgas vermischt und danach neuerlich entzündet.

 

Umwandlung in Graphit

Der Kohlenstoff wird unter Druck und hoher Temperatur zu Graphit umgewandelt, dabei entstandene Gase werden sofort abgeführt. Danach erfolgt die Reinigung des so entstandenen Graphits. Dies ist die Ausgangsbasis für die eigentliche Diamanttransformation.

 

Fertigung der Diamanten

Für den Herstellungsprozess wird ein modifiziertes Verfahren mit HPHT (High-Pressure-High-Temperature) - Technologie verwendet

 

Fertigung

Das Graphit wird für die Diamantentransformation vorbereitet.

 

Zur Initialisirung des Wachstumprozesses fügen wir ein Diamantkristall hinzu.

 

Um das Startkristall herum bilden sich weitere Diamantkristalle. Die Dauer des Wachstums ist abhängig von der gewünschten Grösse des Diamanten.

 

Der Rohdiamant wird aus der Maschine genommen und das Startkristall abgetrennt.

 

Schliff und Politur

Schliff und Politur werden in Handarbeit von erfahrenen Diamantschleifern ausgeführt.

 

 

 

Qualitätskontrolle und Zertifikat

Die strenge Qualitätskontrolle wird vorgenommen und im Zertifikat werden folgende Werte vermerkt: Echtheit, Grösse, Schliff und Farbe des Diamanten, ebenso werden die bestimmende chemische Zusammensetzung und die garantierte Herkunft des Diamanten aus der übergebenen Asche bestätigt.

 

Lasergravur und Verpackung

Auf Wunsch kann der Diamant an der Rundseite mit einer Lasergravur Ihrer Wahl versehen werden. Die Verpackung des Diamanten erfolgt stets in einer edlen Holzschatulle, optional kann die Schatulle nach Ihren persönlichen Wünschen bedruckt werden.